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Registrierkasse mit TSE, KassenSichV und GoBD: was bedeutet das?

Kasse mit TSE

KassenSichV:

Die KassenSichV ist die Kassensicherheitsverordnung. Dies ist eine Verordnung des Finanzministeriums, um Manipulationen an Registrierkassen zu verhindern.

Es sollen keine Belege im Nachhinein mehr verändert, oder manipuliert werden können.

Die KassenSichV schreibt vor, dass Registrierkassen mit einer TSE ausgestattet sein müssen.

Quelle: https://kassensichv.com/

TSE – Technische Sicherheitseinrichtung:

Die TSE ist eine „Technische Sicherheitseinrichtung“ in der Registrierkasse.

Abgebildet wird die TSE als QR-Code auf den Belegen. Jeder Beleg erhält eine eigene Transaktionsnummer und ist dadurch Manipulationssicher. Der QR-Code enthält die Seriennummer der Kasse oder der technischen Sicherheitseinrichtung, den Signaturzähler und einen Prüfwert.

kassa24 verwendet eine Cloud-basierte TSE Lösung der fiskaly Germany GmbH.

Daher ist auch eine aufrechte Internetverbindung über WLAN oder mobile Daten nötig, um Belege erstellen zu können. Bei einem Ausfall der Internetverbindung wird dies für das Finanzamt in den Daten dokumentiert.

Jede Aktion in der Kasse wird erfasst und kann nicht mehr gelöscht werden. Dies soll sicherstellen, dass bei einer Finanzprüfung alle Daten ausgelesen werden können. Selbst wenn ein Beleg angefangen und wieder abgebrochen wird, wird dies dokumentiert.

Sie können also sicher sein, dass kassa24 allen gesetzlichen Anforderungen entspricht.

Mehr lesen: https://kassensichv.net/was-ist-die-technische-sicherheitseinrichtung

Eine einmal aktivierte TSE hat kein Ablaufdatum.

Die TSE verursacht jedoch monatliche Kosten. Bei Nichtnutzen einer Kasse kann der Registrierkassenanbieter die TSE daher stornieren, um keine weiteren laufenden Kosten mehr zu haben. Eine einmal stornierte TSE kann nicht mehr aktiviert werden.

Wenn zu einem späteren Zeitpunkt doch wieder kassiert werden möchte, dann müsste eine neue Kasse gestartet und somit eine neue TSE aktiviert werden.

Mehr zum Thema TSE: https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/FAQ/2020-02-18-steuergerechtigkeit-belegpflicht.html

Wann muss eine Kasse eine TSE haben?

Eigentlich sollten bereits alle Kassen mit einer TSE ausgerüstet sein.

Kassen, die nach dem 25.11.2010 und vor dem 01.01.2020 gekauft wurden, aber nicht mit einer TSE nachgerüstet werden können, dürfen noch bis zum 31.12.2022 weiter verwendet werden.

Ab 01.01.2023 sind diese Kassen jedoch nicht mehr erlaubt und Sie müssen ein Kassensystem einsetzen, welches KassenSichV konform ist.

GoBD:

Die GoBD ist eine Verordnung des Bundesministeriums für Finanzen.

„Grundsätze zur ordnungsgemäßen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form“.

Die GoBD beinhaltet die Nachvollziehbarkeit und Nachprüfbarkeit von Daten, z.B. auch in der Registrierkasse.  

Quelle: https://www.bfdi.bund.de/DE/Buerger/Inhalte/Finanzen-Steuern/ABC_GoBD.html

Anmeldung beim Finanzamt:

Grundsätzlich soll in Zukunft jede Kasse beim Finanzamt angemeldet werden.

Die Meldung ist derzeit in Deutschland allerdings noch ausgesetzt, da das Finanzamt bislang keine Datenschnittstelle zur Verfügung stellt (Stand August 2022).  

Zusammenfassung:

Eine Registrierkasse ist gesetzeskonform (finanzamtskonform), wenn sie die KassenSichV erfüllt. Das ist die Kassensicherungsverordnung.

KassenSichV bedeutet:

  • dass seit dem 01.04.2021 Registrierkassen mit einer TSE (technische Sicherheitseinrichtung) ausgestattet sein müssen.
  • die TSE speichert alle Transaktionen in der Kasse und ist als QR-Code auf den Belegen ersichtlich.
  • kassa24 verwendet eine Cloud-basierte TSE Lösung der Fiskaly Germany GmbH.
  • Wer eine alte Kasse verwendet, bei der keine TSE nachgerüstet werden kann, hat eine Frist bis zum 31.12.2022, um auf eine Lösung mit TSE umzusteigen.

Die KassenSichV hat vor allem Auswirkungen auf die Hersteller der Kassen.

Kassenbetreiber müssen Folgendes sicherstellen:

  • Es muss ein KassenSichV konformes Kassensystem mit TSE eingesetzt werden.
  • In der Kasse muss die Steuernummer / Umsatzsteuer-ID hinterlegt werden.
  • Im Rahmen einer Kassennachschau muss dem Prüfer ein DSFinV-K Export der Kasse übergeben werden.
  • Änderung der Stammdaten in der Kasse erfordern einen Kassenabschluss vor der nächsten Belegausstellung.
  • Es gibt eine Belegausgabepflicht, um zu verhindern, dass Umsätze erst gar nicht in Kassen eingegeben werden.

Bedeutet für kassa24:

  • kassa24 verwendet eine Cloud basierte TSE Lösung.
  • kassa24 ist KassenSichV und GoBD konform.
  • kassa24 bietet als Online-Registrierkasse eine Lösung für Laptop/PC, Tablet oder Smartphone.

Mit uns gibt es keine Probleme mit dem Finanzamt!

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